Wir brauchen den Ausbau der Main-Weser-Bahn

Herzlich Willkommen auf dem Internetportal der Befürworter des 4-gleisigen Ausbaus der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt (Main) West und Friedberg.

Die seit vielen Jahren dringend benötigte Maßnahme ist bislang nur schleppend vorangekommen. Nach wie vor überwiegen die Gründe, die für den Ausbau sprechen. Eine ausgebaute Main-Weser-Bahn im genannten Abschnitt bringt nicht mehr Lärm und nicht mehr Erschütterung für Anwohnerinnen und Anwohner, sondern maximal gleich viel bis weniger. Dafür aber schafft sie Optionen für ein verbessertes Angebot für die immer zahlreicher werdenden Nutzerinnen und Nutzer von S-Bahnen und Regionalzügen in einer ständig wachsenden Region.

Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Vorzüge und positiven Wirkungen dieser umfangreichen Investition in die Verkehrsinfrastruktur informieren.

Die Initiatoren dieser Informationsplattform sind Unterstützer aus der heimischen Region, die sich für die Weiterentwicklung ihrer Region einsetzen.

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Klagen zum Erschütterungsschutz abgewiesen

28.11.2018

Der Verwaltungsgerichtshof Kassel hat als oberstes Verwaltungsgericht des Landes Hessen in erster Instanz Klagen zum Erschütterungsschutz beim viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel abgewiesen. Damit besteht weiterhin Baurecht auf dem kompletten Streckenabschnitt.

Drei Kläger aus Frankfurt-Eschersheim hatten gegen den Planänderungsbeschluss vom 26.10.2015 geklagt und Maßnahmen zum Erschütterungsschutz gefordert. Nach Durchführung der mündlichen Verhandlung am 20.09. und 23.11.2018 hat der Verwaltungsgerichtshof Kassel die Klage unter dem 23.11.2018 abgewiesen (Aktenzeichen 2 C 2461/15.T). Die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus.

Im Verlauf der mündlichen Verhandlung hatte die DB den Einbau der sogenannten „besohlten Schwelle“ in die Fernbahngleise in einem fest definierten Abschnitt der Ortslage Frankfurt-Eschersheim zugesagt. Durch den Einbau der „besohlten Schwelle“ wird die Übertragung von Erschütterungen in den Untergrund und damit auch in benachbarte Objekte vermindert. Der vorgenannte Abschnitt liegt etwa zwischen der A661 im Norden und der Niedwiesenstraße im Süden und betrifft die Streckenkilometer 190,5 bis 191,9.

Die Bauarbeiten an der Strecke gehen damit unverändert weiter, die besohlten Schwellen werden im Rahmen des Gleisbaus zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut. Dämpfungsmatten an der Schwellensohle verringern dabei die Weiterleitung von Schwingungen in das Schotterbett. Ähnlich einer Schuhsohle werden die Schwellen mit elastischem Material „besohlt“.

 Entnommen von https://www.s6-frankfurt-friedberg.de/nachrichtenleser/klage-zum-erschuetterungsschutz-abgewiesen.html

Meilensteine

  • März 2017: Neues Gutachten bestätigt Wirtschaftlichkeit des viergleisigen Ausbaus
  • Spatenstich 1. Bauabschnitt (Frankfurt West–Bad Vilbel) am 19.12.2017  
  • Erörterungstermin Planfestellungs-verfahren 2. Bauabschnitt (Bad Vilbel-Friedberg) 2017  
  • Baubeginn 2. Bauabschnitt noch offen (abhängig vom Zeitpunkt des Planfeststellungsbeschlusses)  
  • Inbetriebnahme 1. Bauabschnitt Ende 2022 
  • Inbetriebnahme 2. Bauabschnitt derzeit noch offen (nicht vor Ende 2027)
     

Baufortschritte

  • 19.12.2017: Spatenstich 1. Bauabschnitt 
  • Seit Dezember 2016: Ausschreibung für die Hauptbauarbeiten der 1. Baustufe
  • Ende 2016: Inbetriebnahme Gleiswechselbetrieb zwischen Frankfurt West und Frankfurter Berg 
  • 2015/2016: Durchführung Naturschutzmaßnahmen